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Dr. Waldemar Diesing konnte vor ca. 65 Jahren erstmal die Eiweißbrücken aus Schlangentoxinen entfernen. Diese hatten bisher den Einsatz von Schlangengiften als Arzneimittel verhindert, da immer allergische Reaktionen, bis hin zum anaphylaktischen Schock, auftraten. Der von ihm erzielte Durchbruch, die Herstellung von enteiweißten tierischen Reintoxinen aus Rohgiften von Schlangen, Spinnen, Kröten, Salamandern/Molchen und Skorpionen, ermöglichte erstmals die Anwendung der Reintoxin-Therapie. Die in jedem Reintoxin enthaltenen charakteristischen Enzyme durften in ihrer Zusammensetzung nicht verändert werden, um nicht die Wirksamkeit zu verlieren oder Nebenwirkungen zu produzieren. Es gelang die Eiweißbrücken von ca. 85 % auf 1,8-2 % zu reduzieren, ohne die bis zu 50 Enzymarten zu verändern.
So entstand die Reintoxin-Therapie = Enzym-Therapie, die heute eine alleinige Heilmethode ist und sehr gute Heilungserfolge sowie ein breites Anwendungsspektrum hat.
In der Enzym-Therapie werden dem kranken Organismus bestimmte Enzyme zugeführt, die den Heilungsprozess in Gang setzen.
Enzyme – man bezeichnet sie auch als Fermente oder Katalysatoren – sind die unentbehrlichen Steuerungsstoffe aller Lebensvorgänge im Organismus. Allein durch ihre Gegenwart bewirken und beschleunigen sie komplizierte biochemische Vorgänge im Körper. Ohne sich dabei selbst zu verbrauchen oder in die chemischen Prozesse mit einzugehen, ordnen sie den Abbau, Umbau oder Aufbau lebenswichtiger Vorgänge.
Im gesunden Zustand ist die Zelle in der Lage, die benötigten biologischen Wirkstoffe in ausreichendem Maße herzustellen. Schädigende Einflüsse (z. B. durch Umweltgifte) auf die Zelle können aber die normale Enzymaktivität herabsetzen bzw. aussetzen und dadurch den Zellstoffwechsel erheblich stören. Auch nachlassende Zellleistung, wie sie das Alter mit sich bringt, oder angeborene Enzymdefekte bzw. das Fehlen von Enzymen haben tiefgreifende gesundheitliche Störungen zur Folge.
Zusammenfassend kann man sagen, dass aus Enzymdefekten Krankheiten resultieren.
Werden nun die richtigen Enzyme durch die Enzym-Therapie zugeführt, nimmt die gestörte Zelle wieder die richtige Funktion auf und es kommt in der Regel zu einer Heilung.
Hierbei ist zu betonen, dass lediglich geschädigte Zellen „repariert“, gesunde Zellen hingegen in keinster Weise beeinflusst werden.
Von der Enzym-Therapie lässt sich definitiv sagen, dass sie zu 75% eine alleinige Heilmethode ist und zu 25% ist sie darüber hinaus noch fähig, andere Naturstoffe hochgradig zu aktivieren.
Ich setzte die Enzym-Therapie hauptsächlich bei Krebserkrankungen ein.
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